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Bezahlbare Parkgebühren

Ein vielfältiger Einzelhandel gehört ebenso zu einer lebendigen und attraktiven Innenstadt wie Dienstleistungsbetriebe, Volkshochschule, Kino oder Inselbad.

Hohe Parkgebühren wie in Landsberg sind hier ebenso kontraproduktiv wie das Hin und Her beim kostenlosen Parken auf der Waitzinger Wiese während der Sanierung der Schlossberggarage.

All dies sorgt nur dafür, dass die Besucherzahlen weiter zurückgehen. Gäste, die die Landsberger Altstadt besuchen wollen, fühlen sich nicht willkommen, wenn sie für das Parken derart tief in die Tasche greifen müssen. Aber auch Einheimische meiden zusehends die Innenstadt.

Deshalb setzt sich die UBV für leicht zu merkende und v.a. niedrige Parkgebühren ein – für ein entspanntes Erleben der Innenstadt.

Wir haben uns für eine maßvolle Erweiterung der Lechgarage eingesetzt (ein zusätzliches Tiefgaragengeschoss statt zwei) weil wir befürchten, dass die Kosten nur getragen werden können wenn oberirdische Parkplätze in der Innenstadt wegfallen und die Parkgebühren nach der Fertigstellung massiv erhöht werden. Kostendeckende Parkgebühren, wie von einigen gefordert, sind ein massiver Wettbewerbsnachteil für unsere Innenstadt. Uns ist es wichtig, die Parkplatzsuche leichter und intelligenter zu gestalten ( z.B. durch moderne Anzeigen und Bezahlfunktionen per App).

In Landsberg wird es keinen neuen Lechsteg geben

Deutliche Ablehnung der geplanten Rad- und Fußgängerbrücke bei der Staustufe 5

Der von der UBV initiierte Bürgerentscheid „Stopp dem Brückenbau“ hat auf ganzer Linie gesiegt.

Mit 73,39 Prozent stimmten die Landsberger gegen die Pläne bei der Staustufe 5. Die Wahlbeteiligung lag bei 35,46 Prozent.

„Das Ergebnis zeigt uns, dass wir das Ohr an der Stimme der Bürger gehabt haben“ so Wolfgang Neumeier, Sprecher und Motor der Bürgerinitiative und Vorsitzender der UBV. Er würde sich freuen, wenn das Votum ein Signal für die Zukunft bedeutet, dass man den Willen der Bürger ernst nimmt. „Wir sind schließlich keine Verweigerer, aber wenn Probleme sichtbar werden dann sprechen wir sie auch an“, so Neumeier weiter.