Landsberg besitzt eine einmalig schöne historische Altstadt. Doch massive bauliche Eingriffe und eine als Nachverdichtung etikettierte überdimensionierte Bebauung gefährden zunehmend das Stadtbild. Unser Ziel ist es deshalb das historische Ensemble durch konsequenten Denkmalschutz zu bewahren.

Zu einem lebendigen Stadtzentrum gehören darüber hinaus auch eine abwechslungsreiche Gastronomie und ein attraktiver Einzelhandel. Die Menschen müssen sich in der Innenstadt wohlführen. Die Ausweitung der Fußgängerzone Richtung Vorderer-/Hinterer Anger kann nur in enger Abstimmung mit allen Beteiligten (Anwohnern, Gewerbetreibenden, Eigentümern und Besuchern) erfolgen. Wir haben uns für eine echte Bürgerbeteiligung von Anfang an eingesetzt. Nur wenn die Wünsche und Forderungen aller Beteiligten bereits in die Planung einfließen und daraus ein Konsens entsteht, ist eine Umsetzung erfolgsversprechend. Bei einem reinen Planungsprozess von außen werden die Menschen nicht mitgenommen.

Unsere wunderschöne Lechstadt wäre ohne sein Wahrzeichen, das Bayertor, nicht vorstellbar. Von Anfang an haben wir uns für die Sanierung des Bayertors eingesetzt. Neben dem historischen Ensemble der Altstadt mit all den Türmen, vielfältigen Häusern und malerischen Winkeln aus vergangenen Zeiten gehören längst auch der Mutterturm und das Inselbad zu den charakteristischen Kennzeichen, ohne die Landsberg nicht mehr Landsberg wäre.

Es ist uns wichtig, die historischen Bauwerke zu erhalten. Dies bedeutet auch sie zu pflegen und die erforderlichen Sanierungen zeitnah umzusetzen. Die Silhouette als Ganzes ohne Einschränkung muss als historisches Denkmalgut bewahrt werden. Bei der Aufstellung des Bebauungsplanes „Am Papierbach“ haben wir uns immer wieder dafür eingesetzt, dass die Sichtbeziehung Mutterturm nicht beeinträchtigt wird.

Der Mutterturm muss das prägende Element am westlichen Lech Ufer bleiben.