Der Wohnungsmarkt in Landsberg ist angespannt und wird zunehmend durch Investoren geprägt. Immer weniger Familien können sich eine bezahlbare Wohnung oder ein Haus in Landsberg leisten.

Um dem spekulativen Immobiliensektor den Boden zu entziehen, muss die Stadt selbst Wohnungen bauen und diese auch langfristig verwalten. Deshalb setzen wir uns für die Gründung einer städtischen Wohnbaugesellschaft ein. Landsberg muss mehr für die Bürger und weniger für die Bauträger bauen. Jungen Landsberger Familien soll preiswerter Grund im Rahmen eines Einheimischenmodells von der Stadt zur Verfügung gestellt werden. Wir haben dazu das sogenannte Landsberger Modell beschlossen, das gerade bei Neubauten auf städtischem Grund vermehrt Anwendung finden muss.

Eine Nachverdichtung mit Augenmaß zur Schaffung neuer Wohnungen hat absolute Priorität vor der maximalen Grundstücksbebauung unter Ausreizung aller Möglichkeiten von Investoren. Die gewachsene Stadtstruktur darf nicht dem Profit einzelner Bauträger zum Opfer fallen. Die Menschen benötigen Grünflächen als Aufenthaltsbereich zur Erholung und Begegnung. Landsberg braucht Luft zum Atmen. Landsberg darf kein „Vorort von München“ werden, sondern soll sich für unsere Bürgerinnen und Bürger behutsam weiter entwickeln können.

Die UBV steht für einen soliden und nachhaltigen Wandel der Klimapolitik auf kommunaler Ebene, damit wir noch möglichst lange unsere Stadt genießen können.

Bei unterschiedlichen Baumaßnahmen muss künftig der Umweltschutz eine stärkere Gewichtung erhalten. Wir fordern, dass beim Bau neuer Gebäude Technologien eingesetzt werden die CO2 neutral sind (z. B. Solarstrom, klimaneutrale Heizungen). Dieses Grundprinzip ist insbesondere bei Aufträgen aus der öffentlichen Hand zu beachten.

Wir setzen uns ein für die nachhaltige Veränderung der Mobilität im Rahmen eines Gesamtkonzepts, das sich an der Lebenswirklichkeit unserer Bürger*innen orientiert.