Kategorie: Lechsteg

Lechsteg

Warum die Brücke am Mutterturm eine Fehlplanung ist

Presseerklärung der UBV Landsberg vom 12.08.2011 zu dem Bürgerbegehren „Schutz des Inselbades und Mutterturm“

An der Lechbrücke, die an dieser Stelle eine komplette Fehlplanung ist, wird munter weitergeplant. Warum die UBV das so sieht?

Eine neue Lechbrücke sollte folgende Aufgaben erfüllen:

1. Etwa 700 Schüler über einen neuen Zebrastreifen und dann seitlich am Landratsamt vorbei zum Busbahnhof zu leiten, obwohl sie den Busbahnhof problemlos auch auf vorhandenen Wegen erreichen könnten.

2. Eine neue Verbindung zum Pflugfabrik-Gelände schaffen und damit mittelfristig ein neues Stadtviertel mit 1.000 bis 1.500 Bewohnern an die Altstadt anbinden

3. Eine Weiterführung des Weges in Richtung Sportzentrum ermöglichen und damit eine neue Verbindung für Fußgänger und Radfahrer aus dem Westen der Stadt schaffen

4. Die alte Lechturnhalle (laut der neuesten Planung der Stadt) als neuen Stadtsaal nach Westen anbinden

Was bewirkt die Brücke, wenn sie jetzt am geplanten Standort gebaut wird:

1. Alle Nutzer werden auf das Landratsamt zugeleitet. Der Weg, den die Brücke vorgibt endet also, städtebaulich gesehen, im Nichts!

2. Die künftigen Bewohner des Stadtviertels „An der ehem. Pflugfabrik“ bekommen keine Verbindung, die zentral in ihr Viertel führt, auch sie stehen zunächst vor dem Landratsamt.

3. Eine Verbindung mitten durch das neue Stadtviertel nach Westen zum Sportzentrum ist viel attraktiver als seitlich am Landratsamt vorbei.

4. Alle Nutzer der Brücke werden mit neu zu schaffenden Wegen quer durch den Herkomerpark am Mutterturm und am Inselbad vorbeigeleitet. Das zerstört den Charakter des Parks am Mutterturm, beeinträchtigt massiv das ursprüngliche Erleben des Inselbads; die Liegewiese wird verkleinert und vom Lechstrand abgetrennt.

Fazit:

1. Mit dem Bau der geplanten Brücke werden zwei historisch gewachsene Attraktivitäten massiv beeinträchtigt oder gar zerstört, nämlich das Inselbad mit seinem Lechstrand und der Mutterturm mit Herkomerpark!

2. Eine Brücke muss immer mit einem Zeithorizont von mindestens 50 Jahren geplant werden. So gesehen erfüllt eine Brücke an diesem Standort drei von vier zentralen Aufgaben gar nicht oder nur sehr unzureichend und schadet Kulturgütern unserer Stadt!

3. Wenn eine Brücke gebaut wird, dann muss ein Standort gefunden werden, der die Aufgaben besser erfüllt und weniger gravierende Nachteile hat!

Für eine Diskussion darüber sind wir offen.

Übrigens:

Leider gibt es von den Wegebeziehungen zur Brücke immer noch keine öffentlichen Pläne, obwohl der Bau der Brücke längst beschlossen ist.

Die Brücke jedenfalls ist als Fuß- und Radwegbrücke mit einer Mindestbreite vom 3,50 Metern geplant. Es ist nur logisch, dass dann auch die Wege zur Brücke hin als Fuß- und Radwege ausgebaut werden, also auch mindestens 3,50 Meter breit sind. Auf Seiten des Inselbads führt er etwa 90 Meter über die Liegewiese, es kommt dann noch ein Zaun dazu und wohl eine Böschung als Sichtschutz. Dass diese ganze Anlage nur vier Meter breit wird ist völlig unrealistisch. Der Verlust an Liegewiese beträgt also geschätzt mindestens 400 Quadratmeter.

Bitte denken Sie an die Unterschriftenliste des Bürgerbegehrens und schicken Sie die Liste mit möglichst vielen Unterschriften bis zum 25.8.2011 an mich zurück.

Diskutieren Sie auch mit Ihren Freunden und Bekannten. Diese können, falls sie keine Unterschriftenliste bekommen haben, in folgenden Geschäften unterschreiben:

In vielen Geschäften der Innenstadt, wie z.B.

Artisan du vin Schulgasse 293 /Bianca Frisuren Sandauer Tor/Brand und Nill Hauptplatz 180/Buch Hansa Ludwigstraße 171/Cafe Lauterbach Salzgasse 137/Kornblume Naturkost Hubert-v.-Herkomer-Str. 24/ Obermayer´s Geschenkeladen Vorderer Anger 228/Pio´s Sport Shop Augsburger Str. 54/Salvatore Amici Spitalplatz/Tabakwaren Wallmer Schulgasse 289/In den Apotheken Lechrain, Römer und Katharinenapotheke/Schreibwarengeschäft Lechrain Bürobedarf/Beim Friseur „New Beauty“ in der Iglinger Straße

Wirken Sie daran mit, das Inselbad mit seinem Lechstrand und den Mutterturm mit Herkomerpark zu schützen.

Helfen Sie uns, die städtebauliche Fehlplanung einer Brücke an dieser Stelle zu verhindern!

Vielen Dank!
Wolfgang Neumeier und das Team vom Bürgerbegehren zum Schutz des Inselbads mit Lechstrand und des Mutterturms

Erste Anfänge des Bürgerbegehrens Inselbad und Mutterturm

Presseerklärung von Stadtrat Christoph Jell zum Artikel „Herausgezerrte Gerüchte“ im Landsberger Tagblatt vom 29.07.2011

In ihrem monatlichen Bürgertreff diskutiert die UBV mit Stadträten, Mitgliedern und interessierten Bürgern die öffentlichen Punkte der jeweils nächsten Stadtratssitzung. Jeder ist zu diesen Zusammenkünften eingeladen, das Hauptthema wird im LT angekündigt. Bereits im Jahr 2010 haben wir in unserem Bürgertreff über die Brücke vom Inselbad zum Mutterturm im Rahmen der EU-weiten Ausschreibung der Planung dazu berichtet. Auch wurde dreimal im Jahr 2011 die kritische Haltung der UBV zu einer Lechbrücke an diesem Standort Thema des Bürgertreffs.

Auch war die UBV mit Ihrem Gründungsmitglied Erich Schmid am 09.07.2011 mit einem Infostand in der Fußgängerzone vertreten, um auf die Brückenplanungen und deren Auswirkung auf Inselbad mit Lechstrand und Mutterturm mit Herkomerpark zu berichten. Letztmals am 11. Juli, zwei Tage vor der Abstimmung im Stadtrat. Ich hatte bereits dort zur Diskussion gestellt, dass ich eine Brücke an diesem Ort fatal finde, dies ausführlich begründet und meine Gegenstimme angekündigt. Nach angeregter Diskussion erhielt ich einhellige Zustimmung. In der Stadtratssitzung habe ich kritisch nachgefragt und festgestellt, dass der Herkomerpark stark beeinträchtigt wird. In der Woche nach der Stadtratssitzung, an der mehrere Vorstandsmitglieder der UBV auch als Zuhörer teilnahmen, fasste der Vorstand dann den einstimmigen Beschluss zum Bürgerbegehren.

Dies ist der frühest mögliche Zeitpunkt, da sich ein Bürgerbegehren per Gesetz auf einen konkreten Stadtratsbeschluss beziehen muss.

Dieser Stadtratsbeschluss hatte im Übrigen zwei Teile:
1. Vergabe des BAUS der Brücke für etwas unter 1.000.000 €;
2. Vergabe der PLANUNG der Wegebeziehungen auf Seite des Inselbads und im Herkomerpark.

Die Mehrheit des Stadtrats gibt den Bau einer Brücke in Auftrag und erst danach lässt man planen, wie man zu der Brücke hinkommt und wie von ihr wieder weg. Was das zusätzlich kostet, das interessiert überhaupt nicht. Das nenne ich verantwortungsloses Verhalten.

Es bedeutet aber, dass man zunächst den Bau der Brücke forcieren kann, und dann, wenn es kein Zurück mehr gibt, präsentiert man die Auswirkungen.

Am Ortstermin am 6.7. mit OB Lehmann habe ich teilgenommen. Als ich beim Mutterturm direkt an der Rückseite des Brautzimmers stand und mir klar wurde, dass alle Nutzer der Brücke von dieser Stelle aus durch den Park geführt werden müssen, da war mir klar, dass das nicht passieren darf. Interessant ist, dass Herr Kalus und Herr Flörke zwar von Lösungen sprechen, die angeboten worden sein sollen, diese „Lösungen“ dann aber mit keinem Wort benennen! Die Brückenkonstruktion ist zwar aus Holz, besonders gelobt wurde aber von der Stadtbaumeisterin die Asphaltdecke der Lechbrücke, da darauf gut der Winterdienst zu leisten ist.

Klar ist auch: Die bisher vorhandenen Holzbrücken im Herkomerpark werden abgerissen und es werden zwei neue Brücken gebaut; eine über den Teich, um den direkten Weg in Richtung neuem Zebrastreifen zum Landratsamt zu ermöglichen, eine über den Mutterbach, um an den Weg Richtung Karolinenbrücke anzubinden. Wie diese Brücken aussehen, welchen Belag sie haben werden, wie die Wege im Park aussehen….all das und vieles mehr wurde gar nicht angesprochen. Winterdienst muss aber auch auf diesen Wegen geleistet werden, es soll sich schließlich um einen Schulweg handeln. Dazu müssen diese Wege alle entweder gepflastert oder geteert sein.
Dieser Schulweg kann für alle Busschüler des IKG folgendermaßen aussehen: Wenn man vom IKG aus Richtung Lunapark geht, steht man fast augenblicklich auf dem bereits vorhandenen Lechsteg. Der Aufgang zur von-Kühlmann-Straße wurde gerade erst mit hohem finanziellem Aufwand neu gestaltet und bringt die Schüler direkt zum bereits vorhandenen Zebrastreifen. Dort überqueren die Schüler die Strasse und können auf vorhandenen Gehwegen bis zum Landratsamt gehen. Funktioniert problemlos. Muss es auch. Denn der Hauptplatzumbau beginnt im April 2012, die Brücke ist nach offiziellem Bauzeitenplan der Architekten für die Schüler aber erst nach den Sommerferien 2012 nutzbar. Oder beginnen die Sommerferien im IKG nächstes Jahr schon Anfang Mai? Dieser Weg ist übrigens kaum länger, als der über die neu zu bauende Brücke. 1.000.000 € plus großem X plus negativer

Auswirkungen am Mutterturm und im Inselbad für einen nur um wenige Meter kürzeren Schulweg? Das muss wirklich nicht sein.

Ich war übrigens selbst neun Jahre lang Schüler des IKG. Wir sind immer in die Stadt gegangen. Ein Kaffee in der Villa Rosa, Hefte kaufen beim Hansa, Pommes beim Kochlöffel oder ein Eis an der Lechmauer beim Cortina waren und sind ganz normal. Ein großer Teil der Schüler wird sich ihren Weg über die Karolinenbrücke selbst suchen, ob Herr Flörke das will oder nicht. Unfälle herauf zu beschwören, wenn die neue Brücke nicht kommt, ist Stimmungsmache aus der untersten Schublade.

Hat man das wirklich nötig?

Die Zahl, dass ein 6-8 Meter breiter Streifen auf der Nordseite des Inselbads verloren geht stammt vom Ortstermin mit OB Lehmann. Ich nehme aber zur Kenntnis, dass es offiziell jetzt nur vier Meter sein sollen. Die Breite des Weges ist genormt, beträgt mindestens 2,50 Meter. Ein Zaun muss den Weg vom Inselbad abtrennen. Davor werden wohl im Inselbad Büsche oder eine Hecke als Sichtschutz gepflanzt werden müssen, die Besucher der Liegewiese sind schließlich keine Zootiere. Schafft man das wirklich auf vier Metern Breite? Und selbst wenn, dann fehlen dem Inselbad mindestens 400 m² Liegewiese. Ein erheblicher Attraktivitätsverlust.

Dazu kommt auch noch die von OB Lehmann favorisierte Wegverbindung von der geplanten Brücke bis zum Flößerplatz und damit auch die Zerschneidung Inselbad / Lechstrand. Das Inselbad mit Lechstrand und der Mutterturm mit Herkomerpark sind gewachsene Kulturgüter unserer lebens- und liebenswerten Stadt. Diese nur um des Neuen willen zu zerstören lehnen wir entschieden ab.

Christoph Jell und das Team vom Bürgerbegehren zum Schutz des Inselbads mit Lechstrand und des Mutterturms mit Herkomerpark

Geplantes Bürgerbegehren „Schutz des Inselbades und des Mutterturms“

Pressemitteilung der UBV vom 15.07.2011 zum geplanten Bürgerbegehren:

Die UBV strebt ein Bürgerbegehren zum Schutz des romantischen Mutterturms und dem angrenzenden Herkomerpark sowie zur Erhaltung und Steigerung der Attraktivität des Inselbads mit Liegewiese und vorgelagertem Lechstrand an.

Notwendig geworden ist dies durch die letzte Woche im Landsberger Stadtrat getroffene Entscheidung zum Bau einer Fußgänger- und Radfahrerbrücke über den Lech an der völlig falschen Stelle. Die Fertigstellung der Brücke ist nach Aussage von Herrn OB Ingo Lehmann im Frühjahr 2012, also vor dem geplanten Umbaubeginn des Hauptplatzes im April 2012. Grund für das Durchpeitschen des Projekts ist die Tatsache, dass die Schüler des IKG zum Busbahnhof geleitet werden sollen.

Dies kann jedoch genauso über den vorhandenen Lechsteg und den mit großem Aufwand neu erstellten Aufgang zur Von-Kühlmann-Straße geschehen, ein barrierefreier Weg bietet sich mit dem ebenfalls erst vor wenigen Jahren komplett neu gestalteten Peter-Dörfler-Weg und der Karolinenbrücke an.

Nach Meinung der UBV ist nicht die Brücke selbst, sondern die Lage der Brücke auf gar keinen Fall akzeptabel. Weiter sind die Auswirkungen der Brücke auf das Inselbad mit Liegewiese und vor allem dem Lechstrand auf der Ostseite sowie auf Mutterturm und den Herkomerpark auf der Westseite nicht hinnehmbar.

Ostseitig beginnt die Brücke über dem Niveau der Liegewiese im Inselbad direkt neben dem Sprungturm. Der Zugang zur Brücke soll durch eine massive Verkleinerung der Liegewiese geschehen, um auf einen breiten Geh- und Radweg mit anschließender Rampe zur höher gelegenen Brücke zu gelangen. Die geplante Zusatztreppe von der Brücke zum Lechstrand herunter wurde in öffentlicher Sitzung des Stadtrates ebenfalls angesprochen. In logischer Konsequenz bedeutet dies einen Gehweg zum Flößerplatz, d.h. die Auflösung und Trennung von Lechstrand und Inselbad. Das heißt es wird in Zukunft kein Inselbad mit Lechstrand mehr geben.

Gemäß Stadtverwaltung (vertreten durch Herrn OB Ingo Lehmann) und dem Kommunalunternehmen Stadtwerke Landsberg (Vorstandvorsitzender Herr Norbert Köhler) habe man in Sachen Prüfung „Zugang des Lechstrandes vom Inselbad aus“ wirklich „alles“ getan, wie der Landsberger des Öfteren aus der Zeitung entnehmen konnte. Deren Meinung steht allerdings im direkten Widerspruch zu renommierten Landsberger Rechtsanwälten und Versicherungsmaklern, die keine Verschärfung der Rechtsprechung erkennen können, bzw. auf die Möglichkeit einer Haftpflichtversicherung hinweisen. Die Stadt München unter OB Christian Ude hat das Gegenteil ja mit der Schaffung eines Surfplatzes im Eisbach mit drastisch höherer Gefährdung am Englischen Garten deutlich gemacht.

Ingo Lehmann und Norbert Köhler haben nur die juristische Bewertung eines technischen Provisoriums der Stadt Landsberg beschrieben. Es gibt unseres Erachtens bezahlbare Systeme, die der angemahnten Verkehrssicherungspflicht hinreichend Genüge tun, um Inselbad und Lechstrand problemlos gemeinsam nutzen zu können.

Jedoch investiert man in Landsberg über Jahre hinweg nur in die als NOTwendig erkannte Pflege eines frei zugänglichen Badeplatzes, der nun „leider“ nur über einen neuen Weg erreicht werden kann. Es ist augenscheinlich: Im Wesentlichen geht es um diesen Weg, der die neue Lechbrücke mit dem Flößerplatz verbinden soll und damit Inselbad und Lechstrand endgültig trennt.

Doch nun zurück zur Brücke. Vom Inselbad aus läuft sie mit einem Knick und einem an der schmalsten Stelle 3,5 Meter breitem asphaltiertem Weg mit Aussichtplattform direkt auf die Rückseite des Brautzimmers vom Mutterturm zu. Wie die Architekten ausführen, werden in der Herkomer Parkanlage zur Herstellung einer klaren Wegebeziehung die bestehenden Stege rückgebaut und durch eine weitere Brücke ersetzt.

Dazu wurde von der Stadtverwaltung ein weiteres Gutachten in Auftrag gegeben. Die bei Beschluss noch ungelöste genaue Wegeanbindung des Steges ließ manchen Befürworter kreidebleich werden. Die Stadträte wurden mit der Erkenntnis „überrascht“, dass sich die Schüler im Allgemeinen nicht an vorgegebene Wege halten und Abkürzungen gegebenenfalls selbst bahnen.

In logischer Konsequenz ergäbe sich nun ein Weg von circa 3,5 Metern Breite direkt durch die Parkanlagen am Mutterturm, zusätzlich eine weitere Brücke in Richtung Landratsamt über die Wasserläufe im Park hinweg. Sprich: Der Beschluss zum Bau einer Brücke wurde gefasst, ohne dass vorher detailliert geplant wurde, ob überhaupt und wie die Schüler (d.h. die Fußgänger und Radfahrer) weiter zum Busbahnhof kommen.

Was das Ganze kostet, ist mangels existierender Planung der Wegebeziehungen auch noch nicht bekannt. Sicher ist nur, dass die Baukosten der beschlossenen Lechbrücke alleine schon ca. 1,0 Mio. Euro betragen. Dazu kommt die Ersatzbrücke für die zu entfernenden Brücken über die Wasserläufe im Herkomerpark. Auch müssen die Wege im Park selbst und auf der Liegewiese im Inselbad erstellt werden. Dies führt bei korrekter Zusammenstellung aller anzurechnenden Kosten auf eine Gesamtinvestitionssumme von etwa 1,9 Mio. Euro, wahrscheinlich sogar noch mehr.

Durch die in den letzten Tagen gesammelten Unterschriften (etwa 1.500) und vielen Gesprächen mit Landsberger Bürgern ist die UBV überzeugt, dass der Bürgerwille massiv gegen eine solche Fußgänger- und Radfahrerbrücke ist. Nachdem nun im Stadtrat bereits der Beschluss für diese Brücke gefallen ist, wird die UBV eine bürgernahe Entscheidung durch einen Bürgerentscheid herbeiführen.

Wenn wir die Unterschriften für ein Bürgerbegehren gesammelt haben, dann können die Landsberger selbst entscheiden, ob sie

eine dreieinhalb Meter breite geteerte Fußgänger- und Radfahrerbrückeeinen Brückenanschluss hinter dem Brautzimmer vom Mutterturm,
eine direkte Zubringerrampe durch das Idyll des Herkomerparks,
 sowie einen massiven Attraktivitätsverlust des Inselbads mit Liegewiese
sowie Abspaltung des schönen Lechstrands vom Inselbad
und eine potenzielle Bestandsgefährdung des Inselbades

wirklich haben wollen.
Und ob sie dafür auch noch etwa 2 Mio. Euro ausgeben wollen.

Wolfgang Neumeier, 1. Vorsitzender des Vorstandes der UBV Landsberg
Christoph Jell, Fraktionsvorsitzender der UBV Landsberg
Erich Schmid, Gründungsmitglied der UBV Landsberg

 

In Landsberg wird es keinen neuen Lechsteg geben

Deutliche Ablehnung der geplanten Rad- und Fußgängerbrücke bei der Staustufe 5

Der von der UBV initiierte Bürgerentscheid „Stopp dem Brückenbau“ hat auf ganzer Linie gesiegt.

Mit 73,39 Prozent stimmten die Landsberger gegen die Pläne bei der Staustufe 5. Die Wahlbeteiligung lag bei 35,46 Prozent.

„Das Ergebnis zeigt uns, dass wir das Ohr an der Stimme der Bürger gehabt haben“ so Wolfgang Neumeier, Sprecher und Motor der Bürgerinitiative und Vorsitzender der UBV. Er würde sich freuen, wenn das Votum ein Signal für die Zukunft bedeutet, dass man den Willen der Bürger ernst nimmt. „Wir sind schließlich keine Verweigerer, aber wenn Probleme sichtbar werden dann sprechen wir sie auch an“, so Neumeier weiter.