Erweiterung Schlossberggarage prüfen

Änderungsantrag zu TOP 8 Stadtratssitzung am 31.01.2018 / „Erweiterung der Lechgarage – Vorstellung Gutachten Bedarfsfeststellung“

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Neuner,

Das Fachgutachten zur Erweiterung der Tiefgarage Lechstraße liegt nunmehr vor.

Es kommt zu dem Ergebnis, dass aktuell die bisherige Kapazität der Lechgarage ausreichend ist. Für die künftig zusätzlich erforderlichen Stellplätze im Westen der Stadt sollen die im Teilraumgutachten beschlossenen Parkplätze am Bahnhof/am Schlüsselanger und auf der Waitzinger Wiese weiter verfolgt werden.

Die Erweiterung der Lechgarage dient wesentlich dazu, den zukünftigen Bedarf an Stellplätzen im östlichen Bereich der Altstadt über eine Verlagerung der Dauermieter der Schlossberggarage in die dann erweiterte Lechgarage abzudecken.

Vor diesem Hintergrund stellen wir folgenden Änderungsantrag zum Beschlussvorschlag:

Der Bau einer zweistöckigen Tiefgarage auf dem Schlossberg mit Einfahrt über den Hofgraben wird planerisch untersucht. Dabei werden die Kosten pro Parkplatz denen der Lechgarage gegenübergestellt. Solange das Ergebnis nicht vorliegt, wird die Erweiterung der Lechgarage zurückgestellt.

Begründung:

Die Nutzer/Dauermieter der Schlossberggarage kommen überwiegend aus dem östlichen Stadtgebiet. Eine Verlagerung der Plätze in die Lechgarage bedeutet einerseits eine zusätzliche Verkehrsbelastung für die Schlossergasse und den Hinteranger, andererseits bei der Ausfahrt für die Schwaighofkreuzung/Von-Kühlmann-Straße-Postberg/Hauptplatz bzw. alternativ Augsburger Straße. Dies ist unvertretbar.

Die Verlagerung der Dauermietplätze aus der Schlossberggarage wird daher kaum Akzeptanz der Bürger finden. Vielmehr kann die bestehende Schlossberggarage wirksam durch Verlagerung der Dauermieter in eine neue Tiefgarage auf dem Schlossberg entlastet werden.

Der Bau einer Tiefgarage zwischen Schlossbergschule und dem früheren Schlossbergkeller (siehe beiliegende Skizze) könnte durchgeführt werden,

  • weil die Mittelschule demnächst in den Westen zieht,
  • der Anbau an der Mittelschule abgerissen wird,
  • archäologische Voruntersuchungen in weiten Teilen des Schlossbergs bereits durchgeführt sind und
  • die ca. 15 m starke Nagelfluhschicht auf dem Schlossberg eine zweistöckige Tiefgarage technisch und baulich zu zumutbaren Kosten ermöglicht.

Ergänzend zu den o.g. Ausführungen sprechen folgende Gründe für einen derartigen Bau:

  • Durch die Zufahrt über den Hofgraben und sofortiges Abbiegen nach dem Torbogen nach links Richtung Schlossberg werden zusätzliche Beeinträchtigungen für Bewohner weitgehend vermieden.
  • Schaffung von Parkmöglichkeiten für die künftigen Nutzungen des Schlossbergareals.

Die Fußgängererschließung kann erfolgen über

  • den Hofgraben für Anwohner,
  • über einen Lift an der südwestlichen Spitze des Schlossbergs (Aussichtspunkt) zur Neuen Bergstraße und/oder zum Hofgraben (siehe Ziele bei der Gesamtstrategie Landsberg 2035)

Mit freundlichen Grüßen

Wolfgang Neumeier, stellv. Fraktionsvorsitzender

Das Verkehrsgutachten ist auf der Homepage der Stadt nachzulesen unter: http://landsberg.allris-online.de/bi

Dann auf Kalender gehen, die Sitzung am 31.Januar 2018 aufrufen und den Tagesordnungspunkt anklicken.

 

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